Wissenswertes

Intervalltraining:

In einem Intervalltraining gibt es Belastungs- und Erholungsphasen. Das Pferd erholt sich nicht komplett während der Pausen und aber es wird ein Trainingsanreiz gesetzt. Die Pausen zwischen den Arbeitsphasen sind dazu gedacht den kurzfrisitgen Energiebedarf wieder aufzufüllen und einem Sauerstoffdefizit vorzubeugen.Die Pferde Arbeitsphasen eine hohe Konzentration erfordern erholen sich die Pferde in den Pausen auch mental.

Pferden kommt diese Art zu trainieren sehr entgegen. Sie haben ein ausgeprägtes Zeitgefühl und finden sich sehr gut damit zurecht. Vielen Pferden scheint eine Art Sicherheitsgefühl zugeben. Sie wissen, was sie zu erwarten haben.

Das Intervalltraining hat kurze Arbeitsphasenund wird individuell auf das Pferd angepasst und Schritt für Schritt gesteigert.

 

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Viel zu wenig beachtet: Die Faszien des Pferdes:

Faszien oder Bindegewebe bestehet aus Kollagenfasern und Elastin. Sie umhüllen die einzelnen Muskeln und Muskelgruppen. Soll eine Muskelkette arbeiten können, müssen auch die dazugehörigen Faszien trainiert sein. Faszien beim Pferd verbinden u.a. die dorsale Muskelkette mit der ventralen Muskelkette. Treten in diesen Muskelketten Störungen auf, beeinflusst das die Gesamtdynamik und den korrekten Bewegungsablauf, was das Pferd früher oder später krank machen kann.

Faszien geben dem Muskel Form und Stabilität, sie grenzen die einzelnen Muskeln untereinander ab, sodass diese sich während der Kontraktion nicht gegenseitig behindern.Die Kollagenfasern der Faszien haben eine geordnete Struktur, die ihnen eine gewisse Elastizität gibt.

Werden die Faszien falsch oder gar nicht benutzt, sprießen die Kollagenfasern nicht mehr gleichförmig, sondern breiten sich kreuz und quer aus. Dieses verfilzte Geflecht ist dann nicht mehr in der Lage, sich in die gewünschte Richtung zu dehnen und verursacht dem Pferd Schmerzen (Verspannungen).

Ein Nebeneffekt des equikinetischen Trainings von Michael Geitner ist, dass die Faszien elastisch gehalten werden. Pferde werden mit gleichmäßiger Dynamik und Spannung gearbeitet, was verhindert, dass Faszien starr werden. So können die Muskelketten arbeiten können und das Pferd bleibt gesund.

 

Der Kapzaum:

Die Arbeit an der Longe ist abwechslungsreich und gymnastisch wertvoll. Dazu wird ein gut sitzender Kapzaum benötigt. Nur mit diesem Kapzaum ist es möglich das Pferd reell zu stellen.

Es gibt sie in allen möglichen Ausführungen, aber worauf ist besonders zu achten?

-Ein gut sitzender Kappzaum rutscht nicht! Reagiert das Pferd mal nicht so sensibel auf die allerfeinsten Hilfen und läuft Anfangs etwas in Außenstellung, darf der „Backennring“ nicht ins Auge rutschen. Nicht nur die Wirkung des Kappzaums ginge dann verloren, es dürfte für das Pferd auch ziemlich unangenehm sein und die Konzentration stören.

– Ob nun mit oder ohne Naseneisen, die Auflage auf das Nasenbein sollte breit und weich gepolstert sein, um einen punktuellen Druck zu mindern. Je schmaler und dünner die Auflage auf der Nadsc00886se, umso mehr Druck wird darauf ausgeübt. Zudem muss auf die Passform geachtet werden. Das Naseneisen darf auf dem Nasenrücken Hin und Her rutschen! Ein Kapzaum muss gut verschnallt werden können, ohne zu drücken.

– Der Nasenriemen darf nicht zu tief auf der Nase liegen. Die Nasentrompeten müssen frei sein. Der Kapzaum muss auf dem knöchernen Teil des Nasenbeines aufliegen. Übrigens … ein Naseneisen ist kein Muss, die Biotane Kapzäume haben sich bestens bewährt!

– Die obligatorischen „Zweifingerbreit“ unter dem Jochbein haben auch ihre Berechtigung. Nicht nur das empfindliche Jochbein wird geschont, auch der Gesichtsnerv bleibt unbehelligt, der in diesem Bereich seine Austrittsstelle hat.

Last but not least, der Genickriemen darf die Ohren nicht einklemmen und ein weiches und breites Genickpolster verhindert auch hier unangenehmen Dauerdruck.

 

Interessante Links zum Thema:

Trainerliste der lizensierten Geitner-Tainer: http://www.pferde-ausbildung.de/trainerliste/

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